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Frollein Düsentrieb....
....heißt eigentlich Anthea - aber jeder, der sie einmal beim Agility gesehen hat, weiß, woher dieser Spitzname kommt. Mit wehenden Haaren "düst" sie durch den Slalom, auch Hürden, Tunnel und Co. werden in Rekordgeschwindigkeit genommen.



Klingt doch, als könnten wir uns sofort für Tuniere in den höheren Klassen anmelden, oder? - "Leider" ist Agility aber kein Hunderennen- die Hürden sollten schon stehenbleiben (also, wenigstens die meisten)........

In die Rasse "Briard" hatten wir uns Hals-über-Kopf verguckt; in der wenigen Literatur, die es gibt, wird der Briard nun nicht gerade als "Anfängerhund" beschrieben, wir wollten aber eine gut erzogene Begleiterin für alle Lebenslagen - also mußte eine Hundeschule her. Beim Stöbern im Netz fiel uns die Hundeschule Bell Ami auf - erfahrene Trainerinnen, die Aus-und Weiterbildungen vorzuweisen hatten. Eine Schnupperstunde bei den Welpen (da waren wir noch ohne Hund) überzeugte uns dann völlig: eine gute Mischung aus freiem Spiel und ersten Übungen; immer unter den aufmerksamen Augen der Trainerinnen, die alles erklärten, die Fragen der noch unsicheren "Welpenmenschen" beantworteten und sehr respektvoll mit den kleinen Hunden umgingen. Super!

Bei uns eingezogen ist Anthea dann vor vier Jahren; die ersten 8 Wochen verbrachte sie mit ihrer (sehr geduldigen) Mamma und sieben herumwuselnden Geschwistern, liebevoll betreut von ihrer Züchterin- ein schöner Start ins Hundeleben.

Mit 9 Wochen ging es dann zur ersten Welpenstunde (wir Menschen waren ganz schön aufgeregt...) - und da mutierte der quirlige "Welpe Orange" erstmal zum verschüchterten Wesen, das sich so gar nicht von unseren Füßen wegbewegen wollte -typisch Briard bzw. Anthea, bei ihr dauert alles ein bisschen länger. Wenn sie aber erstmal auftaut, ist sie kaum zu bremsen...

Danach ging es weiter mit den Erziehungskursen; wir hatten viel Spaß, manchmal war es aber auch ganz schön anstrengend. Aus dem schüchternen Welpen wurde ein Junghund, der sich von fremden Menschen nicht anfassen lassen wollte und eifrig andere Hunde mobbte. Auch das Leinentraining kostete echt Nerven - in einem früheren Leben war das Thechen ganz sicher (Schlitten-)Zughund........

Es dauerte ein paar Stunden, bis wir begriffen hatten, dass eine "Hundeschule" eigentlich eine "Menschenschule" ist: "der Hund ist gut", wir Menschen müssen "nur" lernen, ihn zu verstehen.....

Das Training hat sich gelohnt: mit 2 Jahren hat Anthea, gemeinsam mit ihrem Herrchen, den BHV-Hundeführerschein Stufe 2 bestanden!




Ohne Jenny und Anne hätten wir das nicht geschafft. Sie haben geduldig Ratschläge gegeben, kritisiert, gelobt und aufgemuntert - und nebenbei durch abwechslungsreiches Training dafür gesorgt, daß die ganze "Erzieherei" Menschen und Hunden Spaß machte.



Außerdem entpuppten sie sich als kompetente Ansprechpartnerinnen bei allen "Themen rund um den Hund", egal ob Krankheiten, Futterwahl, Pflege oder die Suche nach einem guten Tierarzt.





Anthea ist heute eine zuverlässige Begleiterin im Alltag - wir haben viel von und mit dieser tollen, quirligen Hundedame gelernt. 









Mittlerweile ist das Ausbilden und Arbeiten mit Anthea für uns zu einem großen Hobby geworden. Agility, Rally-Obedience, Nasenarbeit (Schnüffeln) machen Hund und Halter gleichermaßen Spass. Im freien Training wird Gelerntes gefestigt und viel mit Jenny, Anne und den anderen Hundemenschen über alltägliche Hundebegebenheiten gequatscht und gelacht.

 ......inzwischen bleiben auch die Hürden stehen, also wenigstens die meisten (immer öfter.....)  

Melanie & Peter mit Anthea